Berliner Realismus - im Schloss Biesdorf
zeigt die Akademie der Künste die Ausstellung
Orte – Menschen mit Gemälden
von Otto Nagel (1894 – 1967).
Die Vernissage heute ab 19 Uhr.
Berliner Realismus - im Schloss Biesdorf
zeigt die Akademie der Künste die Ausstellung
Orte – Menschen mit Gemälden
von Otto Nagel (1894 – 1967).
Die Vernissage heute ab 19 Uhr.
Rented Rooms – Torben Höke
zeigt Reisende in Indien, die
unterwegs zu sich selbst sind.
Buchpräsentation & Ausstellungseröffnung
ab 19:00 Uhr bei 25Books, Brunnenstr. 152.
Produktdesign
10. Januar 2012
Ingvi Thor Gudmundsson und Tinna Pétursdóttir haben die Entfernung zwischen Island und Deutschland ein bisschen verringert. Im Sommer sind die beiden Designer nach Berlin gezogen, jetzt bringen sie hier ihre erste Wohnaccessoire-Linie unter dem Namen „Dottir & Sonur“ heraus. Da tummeln sich bunte Origami-Vögel auf Kissen, Postern (Foto) oder einer ganzen Tapete und Lampenkabel werden mit bunten Holzperlen verziert. Pétursdóttir hat eigentlich Grafik Design studiert und sich dabei auch mit Verpackungsdesign beschäftigt. „Mit Papier arbeiten war also etwas, das ich konnte. Ich finde es sehr spannend, etwas, das man mit Papier dreidimensional herstellt, also die Origami Faltfiguren, als zweidimensionales Muster auf Papier oder Kissen zu drucken”, erzählt sie.

Den Plan nach Berlin zu ziehen hatten Gudmundsson und Pétursdóttir schon länger, aber sie hoffen, dass ihnen der neue Standort auch beruflich weiterhilft. „Viele Leute finden Design aus Island interessant, sind aber dann erleichtert, dass wir in Berlin sind weil Island für sie so unglaublich weit weg scheint”, meint Pétursdóttir. Produzieren lassen sie die meisten Stücke in Deutschland, nur die Tapete wird in Schweden hergestellt. Für die Holzperlen fanden die beiden einen Handwerker in Gummersbach, der alles in Handarbeit bemalt. „Das dauert schon seine Zeit, die richtigen Leute für die Produktion zu finden, aber wir wollen lokal produzieren”, meint Gudmundsson. Als typisch isländisch empfinden die beiden ihre Designs sowieso nicht, „außer vielleicht die kräftigen Farben kombiniert mit weißem Hintergrund, das ist tatsächlich typisch nordisch”, erklärt Pétursdóttir.
(azi)
Dottir & Sonur
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