Gerade haben zwei Restaurants eröffnet:
La Soup Populaire und Soya Cosplay.
Nun kursiert das Gerücht,
dass die Tage von Goldneun
am Alex gezählt sind. Sehr schade!
Gerade haben zwei Restaurants eröffnet:
La Soup Populaire und Soya Cosplay.
Nun kursiert das Gerücht,
dass die Tage von Goldneun
am Alex gezählt sind. Sehr schade!
Wieder was Neues im alten Westen!
Die Vesper Bar eröffnet heute Abend
am Kurfürstendamm 160. Nur
geladene Gäste sind heute willkommen,
ab morgen kann jeder in die Bar im Bond-Stil.
Fashion Week Berlin
05. Juli 2012
Im kühlen Podewil Palais zeigte Vladimir Karaleev seine neuen Kollektion, eine angenehme Abwechslung zu Sommerhitze und Scheinwerferlicht. Im Theatersaal saß man enstpannt im Halbdunkel, lauschte den meditativen Klängen von Doors und Beatles Songs und sah den Models dabei zu, wie sie sich im Takt der Musik wiegten. Nach einer Weile geriet man beim Anblick der Models fast selbst in eine Art Trancezustand.
Doch Konzentration, immerhin geht es um die Klamotten. Karaleev bleibt seinen Markenzeichen, ausgefransten Säumen und Asymmetrie treu. Ein neues Element waren die abstrakten Farbmuster in blau, rot und gelb an einem Kleid und einer Art Bermuda Short, bisher kannte man Karaleev eher als Meister der monochromatischen Stücke. Die gab es aber auch zu sehen, zum Beispiel ein wunderschönes Kleid in einer Art schmutzigem altrosa, das in fließenden Falten um den Körper drapiert war. Ein weiteres wiederkehrendes Element bei Karaleev sind Westen: Ob bodenlang oder nur bis zur Taille, immer sind sie weit geschnitten, mit übergroßen Armlöchern.
Nach einer kleinen Ewigkeit rissen sich die Besucher dann wieder los von Karaleevs hypnotischer Präsentation und stolperten ins allzu helle Sonnenlicht hinaus. Die Bilder von Karaleevs Entwürfen bleiben aber wohl manch einem auf der Netzhaut eingebrannt.
(azi)
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