Auf zum Kiosk!
Seit letztem Mittwoch ist
die neue Ausgabe unseres
Brandenburg-Magazins
Der Fritz endlich erhältlich.
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Wo die Dumpling-Manufaktur ist,
haben wir mittlerweile herausgefunden:
Es ist die Dunckerstraße 60.
Nur wann sie eröffnet,
steht leider noch nicht fest.
Mode
04. Juni 2012
Manche Trends muss man nicht verstehen. Zum Beispiel die Begeisterung für Oberteile mit Schößchen. Bei solchen ist die Taille etwas nach oben gerutscht und unterhalb dieser Linie wölbt sich ein geraffter Stoffwulst nach außen, wie ein abgeschnittener Reifrock. Effekt: vermeintliches Volumen an Hüfte und Taille. Trotz anhaltendem Schlankheitswahn schummeln Frauen sich mit diesem Trend also freudig ein paar Pfunde mehr auf die Hüften. Man könnte natürlich wohlmeinend fabulieren, dass die Size zero Debatte damit überholt ist, die Rückkehr der weiblichen Formen eingeläutet wird usw. In der Tat hatten Schößchen in der Modegeschichte bisher die Aufgabe, Hüften und Po auszustellen und damit zu belegen, dass die Damen, die sie trugen, genug zu essen hatten. Ob es beim heutigen Revival um ähnliche Tendenzen geht darf allerdings bezweifelt werden, solange die voluminösen Obeteile mit hautengen Röhrenjeans oder schmalen Röcken getragen werden. Die modebewussten Skandinavier sind jedenfalls bisher die Einzigen, die Schößchen auch untenrum mit Volumen kombinieren: Bei der Dänin Stine Goya werden Schößchenoberteile jedenfalls mit weiten Seidenhosen getragen, gerne auch noch alles bunt gemustert. Außer in Kopenhagen wird man für diesen Mut allerdings eher mit Kopfschütteln denn mit Anerkennung bedacht.
(azi)
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