Gerade haben zwei Restaurants eröffnet:
La Soup Populaire und Soya Cosplay.
Nun kursiert das Gerücht,
dass die Tage von Goldneun
am Alex gezählt sind. Sehr schade!
Gerade haben zwei Restaurants eröffnet:
La Soup Populaire und Soya Cosplay.
Nun kursiert das Gerücht,
dass die Tage von Goldneun
am Alex gezählt sind. Sehr schade!
Wieder was Neues im alten Westen!
Die Vesper Bar eröffnet heute Abend
am Kurfürstendamm 160. Nur
geladene Gäste sind heute willkommen,
ab morgen kann jeder in die Bar im Bond-Stil.
Pop-up Store
24. Juli 2012
„Der Glaube kann Berge versetzen.“ David Bonney würde sich bei diesem alten aus der Bibel stammenden Sprichwort wahrscheinlich am liebsten die Ohren zu halten und laut singen. Sein Schuhlabel heißt dementsprechend auch Atheist und meint genau das – Glauben an wenig bis gar nichts.
Ein letztes Fünkchen Glauben hat sich der Erfinder der Atheist-Schuhe aber hoffentlich aufgehoben, um es wenigstens in sein eigenes Projekt zu stecken. Seit Mai diesen Jahres ist sein Shop mit den verschiedenfarbigen flachen und schmalen Ledertretern online, so dass sich jeder über seine Schuhe klar positionieren kann: „Ich bin Atheist“ oder „Darwin loves“ lauten die Statements auf der Sohle. Am hinteren Teil der Schuhe befindet sich ein schwarzer Punkt. Er steht für ein schwarzes Loch und ist damit symbolisch für das Nichts.
Die Bestätigung für sein Projekt holte sich Bonney auf der Internetplattform www.reddit.com, wo er in einem der weltweit größten Netzwerke für Atheisten Anhänger um sich scharrte. Hier legte er auch den Grundstein für die Finanzierung seiner Schuhe. Das Geld für den Verkauf sammelte der geborene Brite dann über das Existenzgründerportal Kickstarter. Die Idee Weltanschauung und Mode zu verknüpfen schien den Leuten von Anfang an zu gefallen. Ruft man heute das Profil von Atheist Shoes auf der Existenzgründer Plattform auf, prangt ein großes „Successful“ über der Seite, als Ziel sind 30000 Dollar vermerkt, geschafft wurden bis heute 59132 Dollar.
Die sind bis jetzt auch erfolgreich investiert, denn die Nachfrage steigt stetig – seine ersten 1000 Schuhe hat Bonney übrigens innerhalb von nur einem Tag verkauft. Jetzt gehen die gottlosen Schuhe auch offline. Zum testen erst einmal nur drei Tage lang in Form eines Pop-Up Stores, bei dem man die Schuhe nicht nur anprobieren kann, sondern auch Kaffee serviert bekommt, während am Donnerstag und Samstagabend die besten englischsprachigen Komiker in Berlin den Ernst der Lage rund um Gott und Glauben erklären.
(ihe)
Atheist Shoes Pop-Up Store, Reuterstraße 62, Berlin-Neukölln, www.atheistberlin.com, 26.7.-28.7., Do+Fr 14-22 Uhr, Sa ab 12 Uhr