24.04.2014

Absolventen der Berliner Kunsthochschulen

zeigen bei „Die junge Kunst" regelmäßig aktuelle Arbeiten.

Heute beginnt die Kunstausstellung LOST.

Ab 19 Uhr Werke von Wilhelm Julius Müller,

Regina Nieke und Achim Riethmann.

25.04.2014

Nach einer längeren Pause:

Mit seiner 20/20 Experience World Tour

kommt Justin Timberlake nach Deutschland.

Heute ist er um 20 Uhr in der O2 World.

Am 6.Juni ist ein weiterer Auftritt geplant.

24.04.2014

Accessoires

Weekender | Tragbare Reisebegleitung

       10. November 2011       

Alexander Barré und Torsten Heine gestalten klassische Taschen aus hochwertigem Leder nicht nur für das Wochenende.

Ziemlich unauffällig hat sich die gute alte Reisetasche in den letzten Jahren aus dem Sortiment von Taschen- und Lederdesigner verabschiedet. Hauptgrund: das Gewicht. Seitdem Fluglinien auf das genaue Kilo schauen und Übergepäck den Reisenden teuer zu stehen kommt, sind Rollkoffer an den Flughäfen omnipräsent und man sieht kaum noch Menschen, die einen Lederkoffer oder eine schöne Reisetasche mit sich herumschleppen. So richtige Designer-Koffer gibt es nur noch von den großen Modehäusern und einigen kleinen italienischen Manufakturen. Doch für den kleinen Ausflug gibt es sie noch, die kleinen, kompakten Reisetaschen zum Beispiel vom Berliner Label Zeha. 

Es ist eine Marke mit langer Tradition. Gegründet 1897 in Thüringen, war Zeha zu DDR-Zeiten ein populärer Hersteller für Qualitätsturnschuhe. Nach der Wende ging das Unternehmen in Konkurs, und erst 2002 wurde die Marke von den beiden Designern Alexander Barré und Torsten Heine wiederentdeckt. Zunächst wurde der Lederschuh ins Sortiment aufgenommen. Seit 2008 gibt es auch eine Taschenlinie. Keine kleinen Handtaschen, sondern geräumige, robuste Taschen, so genannte „Weekender“: praktische Reisetaschen, perfekt für einen Ausflug am Wochenende. Sie sehen ein wenig aus wie alte Arzttaschen: Braunes Leder mit leichter Patina, zwei dicke Henkel, aufgenähte Taschen. „Wir sind damals bei der Materialrecherche auf Ledermessen auf so viele schöne Häute gestoßen“, erzählt Torsten Heine. „Die kommen auf großer Fläche viel besser zur Geltung als auf einem Schuh.“

Gegerbt wird das Leder mit pflanzlichen Mitteln, die Farbtöne variieren zwischen Cognac, Dunkelbraun und Grau. „Nach ein, zwei Jahren, wenn man sie über der Schulter trägt, sehen die Taschen richtig schön getragen aus“, sagt Heine. Die Designer sind viel auf Reisen, besuchen regelmäßig Messen. Manchmal packen sie die Schuhkollektion in die Tasche. „Das macht Eindruck“, sagt Alexander Barré. Neben dem Rindsleder gibt es die Tasche auch aus noch robusterem Antilopenleder, sagt er dezent im Nebensatz. Viele Menschen würden das mit Artensterben und Wilderei in Verbindung bringen, doch der Designer stellt klar, dass beim Material alles mit rechten Dingen zugeht. Die Antilopen leben artgerecht in besonderen Reservaten. Ihr Leder ist sehr derbe, mit schöner Struktur und sehr robust. Außerdem ist es besonders schwer. Die Taschen aus Antilopenleder wiegen doppelt so- viel wie die aus Rindsleder. Beide Lederarten sind zwischen 1,8 und zwei Millimeter dick und damit von ganz natürlicher Stabilität: „Das gibt der Tasche eine Grundsteifheit. Anders als viele günstige Taschen braucht sie keine Verstärkungen.“ 

(abi)

Zeha

Prenzlauer Allee 22, Berlin-Prenzlauer Berg, Mo-Fr 12-20 Uhr, Sa 12-18 Uhr

außerdem:

Brunnenstraße 195 (Berlin-Mitte), Kurfürstendamm 188-189 (Berlin-Charlottenburg), Prenzlauer Allee 213 (Berlin-Prenzlauer Berg), 

www.zeha-berlin.de 


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