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Wo die Dumpling-Manufaktur ist,
haben wir mittlerweile herausgefunden:
Es ist die Dunckerstraße 60.
Nur wann sie eröffnet,
steht leider noch nicht fest.
Leute
10. Dezember 2012
Die Leiterin der Ästhetischen Dermatologie an der Charité, Maja Hofmann, forscht über Hautalterung, Erdanziehungskraft und Präkanzerosen. Im Interview spricht sie über das stetige Wachstum der Kosmetikindustrie, die Schönheitsversprechen der Branche und die Grenzen zwischen Kosmetik und Medizin.
Frau Hofmann, es gibt die Versprechen der Industrie, etwa dass eine Pflegeserie den Aging-Prozess verlangsamt oder die Hautdichte verbessert. Was ist damit gemeint? Sind das ernstzunehmende Begriffe oder Kunstvokabular der Werbebranche?
Das sind ernstzunehmende Begriffe. Hautalterung ist ein medizinisches und alltägliches Problem. Wenn man jedoch von Hautalterung und Alter spricht, mag das keiner hören. Anti-Aging hört sich doch viel besser an? Deswegen versucht man das zu verpacken und zwar so, dass jeder es versteht. De facto möchte man tatsächlich den Alterungsprozess aufhalten. Das ist ein Thema, das sehr en vogue ist und mittlerweile auch auf die Männerwelt überschwappt.
Wenn wir von Hautalterung sprechen, meinen wir Falten?
Eigentlich ist es medizinisch nicht ganz korrekt, weil wir bei Hautalterung auch Lichtschäden beschreiben, Präkanzerosen, also Stellen, die in Krebs übergehen können. Das gehört eigentlich auch zur Hautalterung. Aber was man klassisch unter Hautalterung versteht, das sind Falten. Eigentlich gehört dazu auch ein Strukturverlust, wir folgen ja der Orthostase, es fängt also irgendwann alles zu hängen an. Das gehört zum Alterungsprozess dazu.
Eine Kollegin erklärt dieses Phänomen durch die Anziehungskraft der Erde, die immer stärker wird, je älter man wird.
Das ist bei verschiedenen Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Die einen befinden sich genetisch in einer guten Situation, bei der der Hautalterungsprozess anscheinend nicht so schnell abläuft, während andere einen schnelleren Hautalterungsprozess haben.
Was ist für Sie ein schneller Hautalterungsprozess?
Das bezieht sich auf das biologische Alter. Ab Mitte 20 beginnt sich die Haut zu verändern. Ein heller Hauttyp bekommt etwa schneller Falten, weil er lichtempfindlicher ist. Wenn wir uns die Afroamerikaner ansehen, die haben mit Mitte 20 damit noch kein Problem. Es gibt bei helleren Hauttypen aber auch welche, die schneller altern und andere, die es langfristiger tun…
(Interview: Eva-Maria Hilker; Fotos: Esther Suave/HiPi)
Das komplette Interview gibt es in der aktuellen Ausgabe des Stadtmagazins tip Berlin. Für den tip produziert das Hilker Medienbüro seit mehr als zwei Jahren die gastronomischen Inhalte, die „Speisekarte“, außerdem viele Booklets und Specials zu unterschiedlichen Themen und Anlässen. www.tip-berlin.de

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