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Kunst

Tranz-/-flexion | DIN A 13 Tanzcompany

       18. April 2014       

Zum Abschluss des dreiteiligen Performance-Projektes Umbruch gibt es eine Tanz-Sound-Video-Installation.

Was bedeutet ein Bruch mit gewohnten Strukturen für einen Menschen? Und wie verarbeiten das die verschiedensten Kulturkreise? Die DIN A 13 Tanzcompany beschäftigt sich mit diesen Fragen in ihrer Aufführung Tranz-/-flexion. Es ist der Abschluss der Trilogie des Performance-Projektes Umbruch und bietet eine Mischung aus den drei vorhergehenden Aufführungen, die den Bürgerkrieg in Sri Lanka, die Gewalt in Venezuela und das Ausblenden alltäglicher Bedrohungen thematisieren.

Beim Betreten der St. Johannes-Evangelist-Kirche erlebt man die Tänzer sofort in Aktion: langsame Bewegungen zu ruhiger Musik. Jeder scheint in seiner eigenen Welt, wo soll man zuerst hinschauen? Die Künstler sind komplett unterschiedlich, sowohl in ihren Bewegungen als auch von der Statur, unter ihnen sind Menschen im Rollstuhl oder auf Krücken gehend mit nur einem Bein. Es handelt sich bei der DIN A 13 Tanzcompany nämlich um ein sogenanntes "mixed-abled" Ensemble. Die politischen, kulturellen und religiösen Umbrüche und die damit verbunden Auswirkungen auf jeden Einzelnen werden auf beeindruckende Weise von ihnen dargestellt. Gerda König, die die künstlerische Leitung der Show übernahm, bedient sich dabei verschiedener Elemente: ein Mix aus Tradition und Moderne spiegeln sich in der Musik, der Bewegung der Künstler und in ihren Kostümen wieder. Das Ganze wird von Filminstallationen in Form von Kollagen begleitet.

Ein klassisches Bühnenbild und ein Publikum, das einfach nur zusehen kann, sucht man hier allerdings vergebens. Immer wieder wird der Besucher mit einbezogen: Die Tänzer führen die Zuschauer in die Mitte des Schauplatzes oder platzieren Steine vor ihren Füßen. Hautnah wird man so Teil des Ganzen und bekommt aus der veränderten Perspektive ein besseres Verständnis für die Thematik. Die Stimmung ändert sich dabei immer wieder: Leise und laute Töne, aufwühlende Momente voller Wut und Gewalt lösen intime, einem nahegehende Szenen ab. Und man fragt sich bis zum Schluss: Was passiert als nächstes?

(jp)

Tranz-/-flexion in der St. Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststraße 90, Berlin-Mitte, bis 20.  April,  www.din-a13.de

 


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