Gerade haben zwei Restaurants eröffnet:
La Soup Populaire und Soya Cosplay.
Nun kursiert das Gerücht,
dass die Tage von Goldneun
am Alex gezählt sind. Sehr schade!
Gerade haben zwei Restaurants eröffnet:
La Soup Populaire und Soya Cosplay.
Nun kursiert das Gerücht,
dass die Tage von Goldneun
am Alex gezählt sind. Sehr schade!
Wieder was Neues im alten Westen!
Die Vesper Bar eröffnet heute Abend
am Kurfürstendamm 160. Nur
geladene Gäste sind heute willkommen,
ab morgen kann jeder in die Bar im Bond-Stil.
Kunst
13. Februar 2012
Marcel Marceau, der berühmte französische Pantomime, bezeichnete seine Kunst einst als „L’art du silence“, doch still war es am vergangenen Freitag im TIPI am Kanzleramt keineswegs. Zwar kam dem Star-Pantomimen Hanoch Rosenn bei seiner Berlin-Premiere kein Wort über die Lippen, aber das Zusammenspiel von pantomimischer Darstellung, musikalischer Begleitung und wechselnden Videosequenzen hatte nur noch wenig gemein mit der gängigen Vorstellung von traditioneller Pantomime. Und eben das ist es auch, was den israelischen Künstler und seine seit den 80er Jahren weltweit erfolgreichen Shows charakterisieren: digitale Bühnenbilder, 3D-Animationen und das Spiel mit Licht und Ton.
Mit dem aktuellen Programm „Speechless“ überführt Rosenn erneut die mittlerweile überholt wirkende Kunstform in ein zeitgemäßes Unterhaltungsformat und wird zum Live-Mimen vor und innerhalb der digitalen Leinwand. Vor allem die Schnelllebigkeit als thematischer Dreh- und Angelpunkt hat es ihm angetan. So irrt er dann auch auf dem Times Square, einer befahrenen Autobahn und einem Großflughafen umher. Mehrfach wird das Publikum – Freiwillige finden sich immer – in die zum Teil sketchartigen Nummern eingebunden, was vor allem hysterische Lacher bei den Angehörigen hervorruft. Gleichzeitig greift die Show aber auch ernstere Themen auf, ohne dabei theatralisch zu werden. Rosenn selbst beschreibt seine Intention mit den Worten: „Meine Show soll den Leuten in erster Linie Freude bereiten, und erst in zweiter Linie sollen sie sich Gedanken machen“.
Mit „Speechless“ beweist Rosenn, der bereits zahlreiche Musicals, Filme und Theaterstücke geschrieben und inszeniert hat, dass die Kunst der Pantomime, unabhängig von Alter, Nationalität und Konfession, für jedermann zugänglich ist und so zur universellen „Sprache“ wird.
(jbi)
Große Querallee, Berlin-Alt-Moabit, Tickets: +49 30 39 06 65 50, www.tipi-am-kanzleramt.de, Spielzeit: 9.2.-4.3.2012
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