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die neue Ausgabe unseres
Brandenburg-Magazins
Der Fritz endlich erhältlich.
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Wo die Dumpling-Manufaktur ist,
haben wir mittlerweile herausgefunden:
Es ist die Dunckerstraße 60.
Nur wann sie eröffnet,
steht leider noch nicht fest.
Konzert
30. April 2012
Es gehört schon einiges dazu, sich einen Namen in der brodelnden Elektroszene zu machen - oder gar eine Konstante zu werden. Nicolas Sfintescu und Ezechiel Pailhes alias Nôze ist dieses Kunststück gelungen: Seit fast einem Jahrzehnt mischt das französische Duo die Musikwelt mit ihrer hemmungslos genreübergreifenden Interpretation von elektronischer Tanzmusik auf. Und auch ihr aktuelles und mittlerweile viertes Werk, das im vergangenen Frühjahr veröffentlichte Album „Dring“, hat die Fans nicht enttäuscht. Denn auch hier greift Nôzes Markenzeichen: Eine ziemlich famose Mischung aus Professionalität, zahlreichen musikalischen Einflüssen und einer Portion Wahnsinn.
Dazu muss man wissen: Ezechiel war, vor seinem Leben als Nôze-Mitglied, als Pianist und Filmmusiker mit einer Vorliebe für Jazz unterwegs. Sein Kollege Nicolas arbeitete als Produzent und Mitbegründer des Labels Circus Company. Ihr ganz grober, gemeinsamer Konsens war anfangs minimalistischer Tech-House - aber die beiden Tausendsassa haben sich bei ihren Auftritten nie mit einfachen DJ-Sets zufrieden gegeben: Extreme Spielfreude, ja fast kindliche Albernheit wird den beiden nachgesagt. Und das nicht nur aufgrund ihrer Experimentierfreude und den diversen Klangelementen auf ihren Alben, sondern vor allem auch aufgrund ihrer Live-Performances. Da ist von entblößten Oberkörpern die Rede, von Aufforderungen zu hemmungslosem Trinken und wilden Tanzeinlagen.
Als reine Spaßband sollte man Nôze deswegen aber nicht abtun. Schließlich kommt auch das musikalische Erlebnis nicht zu kurz. Zusammen mit ihrer Band, die unter anderem auf ein Schlagzeug und ein präpariertes Piano eindreschen, werden sie auch in der Volksbühne beweisen, wie viel Können und Einfallsreichtum in ihnen steckt. Dabei unternehmen sie Ausflüge in die Welt der Balkan-Beats, der Ska- und Reggae-Klänge und des Jazz. Deswegen sollten sich auch all jene, die mit reinen Elektrosets nicht wirklich etwas anfangen können, dafür aber Spaß an ausgefallenem Entertainment und einem Ritt durch zahlreiche Stile und Genre haben, ruhig zu dieser Ausgabe der Musikbühne wagen: Es wird ein Fest für alle Sinne.
(isi)
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227, Mitte
Tel. +493024065-5
Dienstag, 1. Mai, 20 Uhr
Tickets 22 Euro, ermäßigt 18 Euro
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