Gerade haben zwei Restaurants eröffnet:
La Soup Populaire und Soya Cosplay.
Nun kursiert das Gerücht,
dass die Tage von Goldneun
am Alex gezählt sind. Sehr schade!
Gerade haben zwei Restaurants eröffnet:
La Soup Populaire und Soya Cosplay.
Nun kursiert das Gerücht,
dass die Tage von Goldneun
am Alex gezählt sind. Sehr schade!
Wieder was Neues im alten Westen!
Die Vesper Bar eröffnet heute Abend
am Kurfürstendamm 160. Nur
geladene Gäste sind heute willkommen,
ab morgen kann jeder in die Bar im Bond-Stil.
Trinken
30. November 2011
Was Warmes mit Schuss ist ein Muss zur kalten Jahreszeit. Wer keine Lust hat, dafür auf den Weihnachtsmarkt zu gehen – hier fünf Alternativadressen und dazu die Rezepte für zuhause.
(1) Montoya: Grog
„Grog ist ein Traditionsgetränk aus simplen, klaren Zutaten, er zeichnet sich durch seine Reinheit aus“, sagt Yves Montoya. Grog ist also Understatement, und passt damit bestens ins Montoya, ein Mix aus Bar und Friseursalon. Gerade in der kalten Jahreszeit brauchen Maestro Erikas und sein Kunde etwas Stärkeres als Tee bevor es wieder raus geht in die eiskalte Berliner Nacht. „Da hilft es, dass Grog schön leicht ist und nicht so einen Schädel macht wie Glühwein und Co“, erinnert sich Yves an den einen oder anderen Morgen danach.
Rezept: Einfach einen gehäuften Teelöffel Zucker in einer Tasse heißem Wasser auflösen, danach in ein Glas auf etwas starken (ca. 73 Prozent) Rum gießen.
(2) Saphire Bar: Kieselsteine aus Schokolade
Roland Hoppenheit hat Kieselsteine aus Schokolade geschaffen, ein Cocktail aus Wodka, Schokoladenlikör und Sahne (siehe Rezept). Bei seiner Kreation ist der Geschmack auf Schokolade und Sahne gebettet, auch das Weihnachtliche ist mitgedacht. „Weihnachten ist die Zeit der Innigkeit und Andacht, so sollte auch der Drink sein. Er muss von innen wärmen und schön schwer sein, damit man sich Zeit lässt beim Trinken“, weiß Hoppenheit.
Rezept: 5cl Wodka, 3cl dunkle Creme de Cacao, 4 cl dunkler, bitterer Schokoladenlikör und 3-4 cl Sahne in einen Cocktailshaker geben. Danach kräftig schütteln und in ein Cocktailglas abseihen. Über den fertigen Drink dann einen Hauch Muskat reiben und mit Schokoladenaroma besprühen. Der Cocktail kann auch warm genossen werden, dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass die Sahne nicht gerinnt.
(3) Jules Verne: Glühwein
Dunja Najjart, die Inhaberin des Jules Verne in Charlottenburg, bleibt lieber beim Weihnachtsklassiker: dem Glühwein. „Wichtig ist, dass die Zutaten hochwertig sind, auch an der Vanilleschote sollte man trotz der steigenden Preise nicht sparen“, unterstreicht Najjart die Qualität ihres Hausgemachten. Dabei gibt es aber nicht den einen, richtigen Wein. „Was aus der Flasche gut schmeckt, kann auch in den Topf. Auch die Farbe zeigt kein besser oder schlechter an. Sie entspricht traditionell dem Wein, der in der Region angebaut wird. In der Pfalz beispielsweise wird deswegen meist Dornfelder erhitzt.“
Rezept: 1l Wein (rot oder weiß) in einen Topf gießen. Saft einer Orange hinzupressen. Sternanis-Körner zermörsern und in Tee-Aufgussbeutel geben. Inhalt einer Kardamom-Kapsel und eine Vanilleschote hinzu geben. Zwei Körnchen Piment, etwas braunen Zucker und eine Zimstange hinzu. Apfel in dünne Spalten schneiden und in den Topf zu den anderen Zutaten legen. Nicht kochen, nur erhitzen, sonst verfliegt der Alkohol. Nach dem Erhitzen 30 Minuten ziehen lassen, abkühlen und erst am nächsten Tag trinken.
(4) Trinkteufel: Feuerzangenbowle
Michael Ballmann, langjähriger Mitarbeiter im Trinkteufel, wird das selbstgeschweißte Gestell auspacken und Feuerzangenbowle auftischen. „Die Bowle ist aber nicht nur ein Saufevent“, sagt Ballmann. Trotz der zahlreichen Totenköpfe und Sensenmänner soll ein wenig weihnachtlich-romantische Stimmung aufkommen in der einst verrufenen Bar: „Schließlich sind viele zu der Zeit auch immer ein bisschen depressiv“, da darf das rumgetränkte, angezündete Zuckerhütchen gern mal in den Augen der Gäste flackern.
Rezept: 1l Glühwein vorbereiten (siehe oben) und in ein Gefäß gießen. Über dieses eine Apparatur stellen, die einen Zuckerhut oder Stückzucker tragen kann. Den Zucker mit starkem Rum tränken, anzünden und warten, bis der Zucker vollständig geschmolzen und im Gefäß ist.
(5) Kindl Stuben: Ingwerpunsch
Es muss aber nicht immer Alkohol enthalten, was wärmt und das Gemüt erheitert. In den Neuköllner Kindl Stuben gibt es einen heißen, aber nicht brennenden Punsch. Im Sommer kühlend als Ingwerlimonade mit Eis, wird diese vor Weihnachten einfach von Iavor Zvetanov und Cem Sari auf den Kopf gestellt und erhitzt – dasselbe Getränk, derselbe Ingwersirup nur heiß. „Unser Ingwerpunsch ist einfach die gesündeste Alternative zu den Klassikern.“
Rezept: 100g Zucker, 100g Ingwer und 100g Wasser lange auf niedriger Hitze bis zur dickflüssigen Masse einkochen. Den Sirup fingerbreit in ein Glas füllen, den Saft eines Stücks einer Limette hinzu, um die Schärfe des Ingwers zu mindern. Danach heißes Wasser in das Glas schütten. Zum Schluss Minze dazu geben.
Kindl Stuben, Sonnenallee 92, Neukölln, tgl. ab 10 Uhr, Tel. 54 48 97 22, www.kindlstuben.tumblr.com
Montoya, Voigtstr. 7-8, Friedrichshain, Di-Fr ab 11 Uhr, Sa ab 12 Uhr, Tel. 40 57 75 00, www.montoyainberlin.de
Trinkteufel, Naunynstr. 60, Kreuzberg, Mo-Do 13-4 Uhr, Fr-So durchgehend, 24.12. ab 20 Uhr, Tel. 614 71 28, www.trinkteufel.de
Jules Verne, Schlüterstraße 61, Charlottenburg, tgl. 9-1 Uhr, Küche bis 24 Uhr, Tel. 31 80 94 10, www.jules-verne-berlin.de
Saphire Bar, Bötzowstraße 31, Prenzlauer Berg, tgl. 20-4 Uhr, 24.12. geschl., Tel. 25 56 21 58, www.saphirebar.de
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