Berliner Realismus - im Schloss Biesdorf
zeigt die Akademie der Künste die Ausstellung
Orte – Menschen mit Gemälden
von Otto Nagel (1894 – 1967).
Die Vernissage heute ab 19 Uhr.
Berliner Realismus - im Schloss Biesdorf
zeigt die Akademie der Künste die Ausstellung
Orte – Menschen mit Gemälden
von Otto Nagel (1894 – 1967).
Die Vernissage heute ab 19 Uhr.
Rented Rooms – Torben Höke
zeigt Reisende in Indien, die
unterwegs zu sich selbst sind.
Buchpräsentation & Ausstellungseröffnung
ab 19:00 Uhr bei 25Books, Brunnenstr. 152.
Kochbücher
04. Juli 2011
Sabine Hueck kombiniert Küchenrichtungen aus aller Welt: Asien trifft auf Peru, deutsche Küche wird kombiniert mit tropischen Rezepten und es gibt südamerikanische Gerichte mit italienischen Einflüssen. Neben herzhaften Rezepten liefert sie Anregungen zu Desserts, Kuchen, Brot, Cocktails und sogar zur Tischdekoration. Aufgewachsen in São Paulo, lebt Sabine derzeit wieder in Deutschland. Ihre kulinarischen Künste beweist sie in ihrem Berliner Cateringunternehmen und diversen Kochkursen.
Das Versuchsobjekt:
Zitronengras-Kartoffelsuppe mit Fenchel-Makrelen-Tatar aus dem Kapitel „Karibische Küche”
Die Zutaten:
für die Suppe:
600 g mehligkochende Kartoffeln
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Korianderwurzel
2 Stängel Zitronengras
2 EL Butter
1l Geflügelfond oder Gemüsebrühe
100 ml Sahne
1 EL Saft und Abrieb von 1 unbehandelten Zitronen
½ TL Zucker
½ TL Currypulver
etwas Chayennepfeffer
feines Meersalz
Pfeffer aus der Mühle
1 Bund Schnittlauch
für das Tatar:
100 g geräuchertes Makrelenfilet
4 Frühlingszwiebeln
2 mittelgroße Gewürzgurken
½ mittelgroße Fenchelknolle
3 Stängel Dill
Tabasco
feines Meersalz
Pfeffer aus der Mühle
Die Zubereitung:
Die Suppe:
(1) Zunächst geht’s ans Schnippeln. Kartoffeln, Korianderwurzel, Zwiebeln, Zitronengras und Knoblauch werden geschält und zerkleinert. Zwiebeln, Korianderwurzel und Knoblauch in der Butter leicht andünsten.

(2) Kartoffeln zugeben und zwei Minuten mit anbraten. Das ganze mit Fond oder Brühe ablöschen. Zitronengras dazugeben und alles köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind.

(3) Danach kommt die Sahne hinzu, gut durchpürieren und anschließend durch ein Sieb passieren.

(4) Mit Zucker, Curry, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer abschmecken. Schnittlauch zum Dekorieren der Supppe in kleine Röllchen schneiden. Fertig.
Das Tatar:
(1) Das Tatar bereitet man am besten vor während die Suppe vor sich hinköchelt. Makrele häuten und mit einer Gabel zerdrücken. Kleiner Tipp: Zum Zerkleinern wirklich eine Gabel nehmen! Das Filet mit den Fingern zu zerpflücken bietet sich zwar an, hinterlässt aber einen schlimmeren Geruch als jede Zwiebel-Knoblauch-Kombination und ist auch nach mehrmaligem Waschen noch wahrnehmbar.

(2) Nun also Frühlingszwiebeln waschen, putzen und das weiße in Ringe schneiden. Fenchel und Gewürzgurken ebenso in feine Würfel schneiden. Dill hacken und alles miteinander vermengen.

(3) Durch das starke Aroma der Makrele braucht das Tatar kaum noch Gewürze, je nach Geschmack kann es aber noch mit Tabasco, Pfeffer und Salz abgeschmeckt werden.

(4) Zusammen mit frischem Baguette zur Suppe servieren

Die Handhabung:
Die meisten Zutaten sind in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich. Zitronengras und Korianderwurzel sind jeweils mit einem Sternchen versehen. Das bedeutet, dass man am Ende des Kochbuchs eine Beschreibung der Produkte findet und auch eine Empfehlung, wo diese zu bekommen sind. Ein wirklich sinnvoller Service.
Bei der Zubereitung kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Die einzelnen Schritte sind sehr detailliert beschrieben, die Mengenangaben klar. Getreu nach dem Motto: Schnippeln, zusammenfügen, umrühren, fertig. Und das beste an der Sache: Es schmeckt auch noch!
Das Fazit:
Durch wenige exotische Zutaten wird eine einfach Kartoffelsuppe zu einem neuen Geschmackserlebnis, das zudem noch hervorragend in die Sommerzeit passt. Das Tatar ist eine gute Alternative für alle, die sich nicht so recht an rohes Fleisch oder Fisch trauen. Ein Rezept, das sich definitiv für Kochanfänger eignet und sich auch zur Verköstigung einer größeren Zahl von Personen anbietet.
(jh)
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