Gerade haben zwei Restaurants eröffnet:
La Soup Populaire und Soya Cosplay.
Nun kursiert das Gerücht,
dass die Tage von Goldneun
am Alex gezählt sind. Sehr schade!
Gerade haben zwei Restaurants eröffnet:
La Soup Populaire und Soya Cosplay.
Nun kursiert das Gerücht,
dass die Tage von Goldneun
am Alex gezählt sind. Sehr schade!
Wieder was Neues im alten Westen!
Die Vesper Bar eröffnet heute Abend
am Kurfürstendamm 160. Nur
geladene Gäste sind heute willkommen,
ab morgen kann jeder in die Bar im Bond-Stil.
Feinkost
06. Februar 2013
„Da müssen wir hin!“ Für Ulrike Piecha war das sofort klar. Denn Nils Henkels Vorstellungen des Menüs für das Kulinarische Kino sind sehr anspruchsvoll. Die beiden Schwestern sind im „Gropius Mirror“, dem kulinarische Treffpunkt während der Berlinale, für die komplette Gastronomie zuständig. Sie müssen mit den Spitzenköchen der Bundesrepublik jeweils für einen Abend ein Drei-Gänge-Menü schicken. Und Schwester Noni Piecha soll am Eröffnungsabend mit Nils Henkel einen Part beim Dessert übernehmen. „Eine Schokoladengeschichte“ lacht sie – noch. Sie soll über 200 Kugeln aus Gianduja-Schokolade herstellen und diese mit einer Schokoladenemulsion mithilfe eines Airbrush samtig auftragen.
Thomas Struck, der Kurator des Kulinarischen Kinos, kann nun wieder lachen. „Wir haben uns im April 2012 auf das Thema Garten eingeschossen.“ Mit Michael Hoffmann, dem Berliner Sternekoch mit eigenem großen Garten in Brandenburg, hat die Arbeit bereits da schon begonnen. Es wird im Zeitraffer festgehalten, wie sich die Pflanzen den Jahreszeiten entsprechend entwickeln. „Dig Your Food – vom Garten auf die Gabel“ so das diesjährige Motto, unter dem Spitzenköche und großartige Filme über Ernährung und Esskultur fester Bestandteil der Berlinale sind. Das mit dem Garten ist auch im übertragenen Sinn zu verstehen. So bei dem Dokumentarfilm „L’Amour des Moules“ (Mussels in Love). Denn auch Muscheln werden ausgesät und geerntet. „Die Regisseurin Willemiek Kluijfhout dokumentiert, wie durch EU-Richtlinien die traditionelle Muschelfischerei in Bedrängnis kommt.“ Filmexperte Struck erzählt weiterhin von wunderbaren Bildern und einer Liebesgeschichte am Rande.
Nach dem Film gibt es dann das Menü von Nils Henkel, in dem es zum Schluss um die besagte Kugel geht. Noni Piecha denkt laut darüber nach: „Zuerst also 200 Halbkugeln gießen, einfrieren. Dann die zweiten Hälften produzieren, beide Hälften zusammenkleben und wieder gefrieren, Fingerabdrücke dürfen auch nicht…“ und plötzlich sieht man die jüngere der Schwestern Piecha in einem Meer von Schokoladenkugeln rudern. Noni Piecha nimmt es sportlich. Sie ist nun zum dritten Mal die Frau in der Küche, die 28-Jährige ist Koordinatorin und als Küchenchefin für den täglichen Lunch zuständig. Was sie an dieser Aufgabe reizt?
„Der Rollenwechsel, das Zusammentreffen mit den besten Köchen und das Lernen von verschiedensten Kochstilen,“ sie muss nicht lange überlegen. „Tagsüber bin ich diejenige, die das was aus der Küche kommt verantworten muss, abends bin ich rechte Hand, Koordinatorin und der Springer.“
(emh)
Kulinarisches Kino der Berlinale, 10. - 15. Februar, 16 Filme über Essen und Umwelt laufen im Kino des Martin-Gropius-Bau
Restaurant Gropius Mirror, im Spiegelzelt vorm Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, Berlin-Mitte, 7.–14. Februar, täglich 11-15 Uhr; Lunch sowie Kaffee und Torte (offen für alle Festivalgäste), Reservierung unter 030-25 92 07 11
Den kompletten Artikel gibt es in der aktuellen Ausgabe des tip Stadtmagazins. Für den tip produziert das Hilker Medienbüro seit mehr als zwei Jahren die „Speisekarte“, außerdem gastronomische Inhalte, viele Booklets und Specials zu unterschiedlichen Themen und Anlässen. www.tip-berlin.de

Kommentar hinzufügen