Gerade haben zwei Restaurants eröffnet:
La Soup Populaire und Soya Cosplay.
Nun kursiert das Gerücht,
dass die Tage von Goldneun
am Alex gezählt sind. Sehr schade!
Gerade haben zwei Restaurants eröffnet:
La Soup Populaire und Soya Cosplay.
Nun kursiert das Gerücht,
dass die Tage von Goldneun
am Alex gezählt sind. Sehr schade!
Wieder was Neues im alten Westen!
Die Vesper Bar eröffnet heute Abend
am Kurfürstendamm 160. Nur
geladene Gäste sind heute willkommen,
ab morgen kann jeder in die Bar im Bond-Stil.
Trinken
14. Dezember 2012
1. The Grand
Ein Schild am Eingang gibt es nicht, nur zwei Fahnen weisen den Weg zur Bar, die zum gleichnamigen Restaurant The Grand gehört. In der Bar dominiert ein konsequent angewandter Kolonialstil mit viel dunklem Holz und breiten Ledersesseln. Die gedämpfte Hinterzimmeratmosphäre lässt sich am besten mit einem Cocktail genießen, zum Beispiel einem Mozart's Old Fashioned mit Bourbon, klarem Schokoladenlikör und Orangenbitter. Trotz des prätentiösen Stils der Bar ist der Service fleißig und liebenswürdig, die hochprozentigen Zutaten sind präzise abgemessen und gut ausbalanciert.
The Grand, Hirtenstraße 4, Berlin-Mitte, www.the-grand-berlin.de
2. Vater
Der Mann hinter dem Tresen bekundet seine Gastfreundschaft mit russischem Akzent und wir lassen uns auf einem der einladend altmodischen Sofas nieder. Bestellt wird ein Gin Gingovicz aus Gin, Ginger Ale, Orangen- und Zitronensaft und A Girl called Lenka mit Vanillelikör, Wodka und russischer Limonade. Beide Drinks sind Eigenkreationen und liefern ein absolutes Kontrastprogramm: während der Gin Gingovicz fruchtig-frisch nach Zitronen schmeckt, ist das Girl Lenka extrem süß geraten. Die Bar gibt es erst seit ein paar Monaten, aber sie gehört bereits zu den angesagtesten Lokalen der Gegend.
Vater, Reuterstraße 27, Berlin-Neukölln
3. Butcher's
In New York sind sie bereits Trend, jetzt haben die sogenannten „Speakeasy's“ auch den Berliner Gastronomen David Wiedemann inspiriert. Seine neue Cocktailbar versteckt sich im hinteren Teil des Imbisses Fleischerei, den Übergang markiert eine rote Telefonzelle. Dahinter taucht der Besucher ab in einen fensterlosen Raum mit gekachelten Wänden und schummerigen, roten Licht. Die ausgefallenen Cocktail-Kreationen und bieten ein intensives Geschmackserlebnis, so auch der Tutti Frutti Margarita mit Tequila, Orange Curaçao und, tatsächlich, Feigenmarmelade. Gedrängte Partystimmung wird durch den Verzicht auf laute Musik und gelegentlichen Einlassstop vermieden.
Butcher's, Torstraße 116, Berlin-Mitte, www.butcher-berlin.de
4. Schwarze Traube
Dunkle, mit goldenen, barock anmutenden Mustern versehene Tapeten verzieren die Räumlichkeiten. Gediegene Sitzmöbel in kleinen Separees. Man reibt sich die Augen und staunt, denn draußen vor der Tür ist die Wrangelstraße von trostlosen Fassaden gesäumt. Und es folgt eine weitere Überraschung. Die Bedienung bringt keine Karte an den Tisch – man möge sich bitte etwas wünschen. Der Cocktail, der kurz darauf den Tisch erreicht, trägt, wie gewünscht, eine fruchtig-saure Note und erweist sich als ausgewogene Komposition aus Agaven- und Holunderblütensaft, Minze und Gin.
Schwarze Traube, Wrangelstraße 24, Berlin-Kreuzberg, www.schwarzetraube.de
5. Le Chat Gris
Im hypermodernen L40-Gebäude an der Linienstraße hat sich eine neue Bar eingenistet. Wegen der dominanten Architektur des Gebäudes hätte man ein unterkühltes Trinklabor vermuten können, aber nein. Trotz Betonwänden, Glasschiebetüren und asymetrischen Wänden ist Le Chat Gris durchaus gemütlich – auf eine schicke Art. Die Cocktailkarte ist zwar überschaubar, dafür mit ungewöhnlichen Kombinationen bestückt. Lou Lou besteht zum Beispiel aus Cassis, Pflaumenwein, Crémant und einem Ast Zitronenthymian. Ansonsten stehen Crémant, Rosé und Champagner auf der Karte.
Le Chat Gris, Linienstraße 40, Berlin-Mitte
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