25.05.2013

Gerade haben zwei Restaurants eröffnet:

 La Soup Populaire und Soya Cosplay.

Nun kursiert das Gerücht,

dass die Tage von Goldneun

am Alex gezählt sind. Sehr schade!

13.05.2013

Wieder was Neues im alten Westen!

Die Vesper Bar eröffnet heute Abend

am Kurfürstendamm 160. Nur

geladene Gäste sind heute willkommen,

ab morgen kann jeder in die Bar im Bond-Stil.

18.04.2013

Kinder-Ausstellung

Erzähl mir was vom Tod | Über das Davor und Danach

       07. November 2012       

Eine gelungene interaktive Ausstellung für Kinder und Erwachsene über das Leben und den Tod.

„Du bist noch zu jung, um zu sterben. Bitte gehe durch den Notausgang und lebe dein Leben.“ Diese Worte hören die Besucher, wenn Sie den Raum des ägyptischen Totengottes Osiris verlassen und in einer dunklen Kammer stehen, die das Jenseits bedeuten soll. Die Kammer ist klein und beengend. Das Notausgang-Zeichen wirkt daher einladend. Raus aus dem Raum erschließen sich zwölf weitere Themensäle, die sich Gedanken zu den Themen Leben und Tod widmen.

 

Kindergerecht aufbereitet erfahren die Besucher der Ausstellung „Erzähl mir was vom Tod“ durch Spiele und Selbstexperimente, was der Tod für Menschen bedeuten kann und wie hoch sein Stellenwert in den verschiedenen Kulturkreisen ist. Die Ausstellung ist eine Produktion des Alice-Museums für Kinder im FEZ-Berlin und der Franckeschen Stiftungen zu Halle und findet im Rahmen der ARD-Themenwoche „Leben mit dem Tod“ statt. Dabei geht es um Fragen wie „Was ist eigentlich der Tod?,“ und „Warum müssen Tiere und Menschen sterben?“, die sich auch schon Kinder stellen.

 

Beim Spazieren durch die kleinen Räume im Eingangsbereich des rbb-Fernsehzentrums fällt die Begeisterung der Kinder aus den Schulklassen auf, die sich heute hier eingefunden haben. Sie laufen durch die Gänge, Ausrufe wie „Schau mal!“ fallen nicht selten. Die Ausstellung findet scheinbar Anklang. Auch für Erwachsene sind die Räume sehenswert.

 

Mit den Themen Zeit und Vergänglichkeit beginnt der Rundgang. In dem thematisch passenden Raum sind diverse Uhren, eine riesige Sanduhr und alte Uhrwerke ausgestellt. Eine erklärende Tafel, die hier die Bedeutung von Zeit für das Leben erklärt, findet sich wie in allen Räumen neben den Durchgängen. Ein weiterer Raum ist über und über beklebt mit von den Besuchern geschriebenen Todesanzeigen. Ein Sarg steht in der Mitte des Raumes, an den Wänden lesen die Besucher Informatives über die verschiedenen Arten von Bestattungen. In einem anderen Raum hängen Bilder von Berühmtheiten wie Marilyn Monroe, die lange über ihren Tod hinaus verehrt wird. Wissenschaftlicher geht es in einem anderen Zimmer zu: Hier rühren die kleinen Besucher ihr eigenes Lebensserum aus Wasser, Zitrone und Traubenzucker zusammen.

 

Die Ausstellung soll die Angst vor dem Tod nehmen und den Wert des eigenen Lebens darstellen. So regen die Räume durch Fragen wie „Wer würde zu deiner Beerdigung kommen?“ zum Nachdenken über das eigenen Leben im Hier und Jetzt an. Besucher können ihre Antworten auf diese und ähnliche Fragen auf den bereitgelegten Zetteln niederschreiben.

 

(fh)

 

Erzähl mir was vom Tod, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Fernsehzentrum, Masurenallee 16 -20, Berlin-Westend, noch bis 23. November Mo-Fr 9–18 Uhr, Sa, So 12–18 Uhr, www.rbb-online.de/kinderausstellung


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