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Kochbücher

Nachgekocht Nº1 | „Cocina Sabina" von Sabine Hueck

       04. Juli 2011       

In unserer neuen Reihe testen wir Kochbücher und deren alltägliche Anwendbarkeit. Dieses Mal: eine Kartoffelsuppe mit Zitronengras

Sabine Hueck kombiniert Küchenrichtungen aus aller Welt: Asien trifft auf Peru, deutsche Küche wird kombiniert mit tropischen Rezepten und es gibt südamerikanische Gerichte mit italienischen Einflüssen. Neben herzhaften Rezepten liefert sie Anregungen zu Desserts, Kuchen, Brot, Cocktails und sogar zur Tischdekoration. Aufgewachsen in São Paulo, lebt Sabine derzeit wieder in Deutschland. Ihre kulinarischen Künste beweist sie in ihrem Berliner Cateringunternehmen und diversen Kochkursen. 

Das Versuchsobjekt:

Zitronengras-Kartoffelsuppe mit Fenchel-Makrelen-Tatar aus dem Kapitel „Karibische Küche” 

Die Zutaten: 

für die Suppe:

  • 600 g mehligkochende Kartoffeln

  • 1 mittelgroße Zwiebel

  • 1 Knoblauchzehe

  • 1 Korianderwurzel

  • 2 Stängel Zitronengras

  • 2 EL Butter

  • 1l Geflügelfond oder Gemüsebrühe

  • 100 ml Sahne

  • 1 EL Saft und Abrieb von 1 unbehandelten Zitronen

  • ½ TL Zucker

  • ½ TL Currypulver

  • etwas Chayennepfeffer

  • feines Meersalz

  • Pfeffer aus der Mühle

  • 1 Bund Schnittlauch

 

für das Tatar:

  • 100 g geräuchertes Makrelenfilet

  • 4 Frühlingszwiebeln

  • 2 mittelgroße Gewürzgurken

  • ½ mittelgroße Fenchelknolle

  • 3 Stängel Dill

  • Tabasco

  • feines Meersalz

  • Pfeffer aus der Mühle

Die Zubereitung:

 

Die Suppe: 

 

(1) Zunächst geht’s ans Schnippeln. Kartoffeln, Korianderwurzel, Zwiebeln, Zitronengras und Knoblauch werden geschält und zerkleinert. Zwiebeln, Korianderwurzel und Knoblauch in der Butter leicht andünsten.

 

(C) Corinna Heer/HiPi

 

(2) Kartoffeln zugeben und zwei Minuten mit anbraten. Das ganze mit Fond oder Brühe ablöschen. Zitronengras dazugeben und alles köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind.

 

(C) Corinna Heer/HiPi

 

(3) Danach kommt die Sahne hinzu, gut durchpürieren und anschließend durch ein Sieb passieren.

 

 

(4) Mit Zucker, Curry, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer abschmecken. Schnittlauch zum Dekorieren der Supppe in kleine Röllchen schneiden. Fertig.

 

 

Das Tatar:

 

(1) Das Tatar bereitet man am besten vor während die Suppe vor sich hinköchelt. Makrele häuten und mit einer Gabel zerdrücken. Kleiner Tipp: Zum Zerkleinern wirklich eine Gabel nehmen! Das Filet mit den Fingern zu zerpflücken bietet sich zwar an, hinterlässt aber einen schlimmeren Geruch als jede Zwiebel-Knoblauch-Kombination und ist auch nach mehrmaligem Waschen noch wahrnehmbar.

 

(C) Corinna Heer/HiPi

 

(2) Nun also Frühlingszwiebeln waschen, putzen und das weiße in Ringe schneiden. Fenchel und Gewürzgurken ebenso in feine Würfel schneiden. Dill hacken und alles miteinander vermengen.

 

(C) Corinna Heer/HiPi

 

(3) Durch das starke Aroma der Makrele braucht das Tatar kaum noch Gewürze, je nach Geschmack kann es aber noch mit Tabasco, Pfeffer und Salz abgeschmeckt werden.

 

(C) Corinna Heer/HiPi

 

(4) Zusammen mit frischem Baguette zur Suppe servieren

 

(C) Corinna Heer/HiPi

 

 

Die Handhabung:

 

Die meisten Zutaten sind in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich. Zitronengras und Korianderwurzel sind jeweils mit einem Sternchen versehen. Das bedeutet, dass man am Ende des Kochbuchs eine Beschreibung der Produkte findet und auch eine Empfehlung, wo diese zu bekommen sind. Ein wirklich sinnvoller Service. 

Bei der Zubereitung kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Die einzelnen Schritte sind sehr detailliert beschrieben, die Mengenangaben klar. Getreu nach dem Motto: Schnippeln, zusammenfügen, umrühren, fertig. Und das beste an der Sache: Es schmeckt auch noch!

 

 

Das Fazit:

 

Durch wenige exotische Zutaten wird eine einfach Kartoffelsuppe zu einem neuen Geschmackserlebnis, das zudem noch hervorragend in die Sommerzeit passt. Das Tatar ist eine gute Alternative für alle, die sich nicht so recht an rohes Fleisch oder Fisch trauen. Ein Rezept, das sich definitiv für Kochanfänger eignet und sich auch zur Verköstigung einer größeren Zahl von Personen anbietet.

 

(jh)


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